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PFAS (Perfluorierte Alkylsubstanzen) – Wassertests

Ist Ihr Trinkwasser mit PFAS belastet? Diese Frage stellen sich mittlerweile viele Menschen. Durch die breite langjährige Verwendung haben sich PFAS überall in unseren Gewässern, unseren Böden und der Tier- und Pflanzenwelt verbreitet. Nicht ohne Grund wurden 2021 in der EU-Wasserrahmenrichtlinie die  20 PFAS mit strengen Grenzwerten aufgenommen, die 2023 auch Einzug in die deutsche Trinkwasserverordnung erhalten haben. Zu allem Überfluss werden PFAS nicht ohne Grund als "ewige Chemikalien" bezeichnet, da Sie in der Umwelt und durch Sanierungsmaßnahmen gar nicht, oder nur sehr schwer, abgebaut werden können. Lassen Sie daher Ihr Trink- oder Brunnenwasser auf PFAS untersuchen und erlangen Sie Gewissheit.

PFAS - Wasseranalyse (Basic)

Genaue Untersuchung auf PFAS (Perfluorierte Alkylsubstanzen) im Trink- und Brunnenwasser. Wir untersuchen für Sie alle nach EU-Wasserrahmenrichtlinie und neuer Trinkwasserverordnung (2023) … Details sehen
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PFAS - Wasseranalyse (Super Sensitiv)

Hoch genaue Untersuchung auf PFAS (Perfluorierte Alkylsubstanzen) im Trink- und Brunnenwasser. Wir untersuchen für Sie alle nach EU-Wasserrahmenrichtlinie und neuer Trinkwasserverordnung … Details sehen
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Trinkwasser auf PFAS Testen lassen - Auf welche PFAS wird untersucht?

Es gibt über 10.000 unterschiedliche Per- und polyfluorierten Verbindungen, die industriell hergestellt werden. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Verbindungen, wurden 20 relevante und häufig genutzte Verbindungen zur verpflichtenden Untersuchung in der EU-Wasserrahmenrichtlinie ausgewählt. Bis auf PFOS und PFOA sind alle PFAS noch in Ihrer Herstellung und Verwendung erlaubt.

Liste der 20 in unserer Analyse untersuchten PFAS:

PFBA Perfluorbutansäure PFBS Perfluorbutansulfonsäure
PFPeA Perfluorpentansäure PFPeS Perfluorpentansulfonsäure
PFHxA Perfluorhexansäure PFHxS Perfluorhexansulfonsäure
PFHpA Perfluorheptansäure PFHpS Perfluorheptansulfonsäure
PFOA Perfluoroctansäure PFOS Perfluoroctansulfonsäure
PFNA Perfluornonansäure PFNS Perfluornonansulfonsäure
PFDA Perfluordecansäure PFDS Perfluordecansulfonsäure
PFUnDA Perfluorundecansäure PFUnDS Perfluorundecansulfonsäure
PFDoDA Perfluordodecansäure PFDoDS Perfluordodecansulfonsäure
PFTrDA Perfluortridecansäure PFTrDS Perfluortridecansulfonsäure

Wir bieten Ihnen für die Untersuchung von PFAS zwei unterschiedliche Wasseranalysen an. Lassen Ihr Trinkwasser entweder mit der (Wasseranalyse PFAS (Basic)) oder der (Wasseranalyse - PFAS (Super Sensitiv) von uns testen.

Achtung: Die Bestimmungsgrenzen beider Analysen unterscheiden sich, da bei der sensitiveren Analyse eine Aufkonzentration der Probe erfolgt. Beide Methoden entsprechen aktuellen Norm-Verfahren und sind Teil der neuen Trinkwasserverordnung.

Wo finden PFAS Verwendung und wie gelangen Sie in das Trinkwasser?

Früher waren PFAS vor allem unter dem Begriff PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien) bekannt. PFC oder PFAS zählen zu den FKW (Flourkohlenwasserstoffe). Sie sind sowohl wasser-, fett- und schmutzabweisend und werden daher fast überall verwendet. Von Regenjacken, Rucksäcken, Zeltplanen über Schmierfette für Ketten bis hin zu Verpackungen und Kosmetika. Bekannt wurden Sie vor allem durch die Verwendung in Anti-Haft Pfannen mit dem Markennamen Teflon®.

Man kann durchaus davon sprechen, dass PFAS allgegenwärtig sind. Als Ursprung hoher PFAS-Belastungen gelten vor allem PFAS-haltige Feuerlöschschäume und Produktionsstandorte, in denen große Mengen unbeabsichtigt in die Umwelt gelangten. Aber auch durch Abrieb von Kleidung und Gebrauchsgegenständen sowie die Entsorgung von anderen PFAS-haltigen Materialien gelangen PFAS in unsere Umwelt - wo sie nicht abgebaut werden können und sich immer mehr anreichern.

Gibt es gesetzliche Grenzwerte und Vorgaben für PFAS?

Im Jahr 2023 erschien in Deutschland eine neue, auf der EU-Wasserrahmenrichtlinie basierende Trinkwasserverordnung die neben anderen Stoffe auch 20 der relevantesten Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) mit aufführt. Der Grenzwert für die Summe dieser PFAS liegt bei bei 0,1 µg/l (=100 ng/l).

Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben PFAS?

PFAS sind entwickelt für die Ewigkeit. Ziel der Herstellung ist es damals und auch heute, Verbindungen zu schaffen, die in Ihrer Eigenschaft stabil und unzerstörbar sind (persistent). PFAS werden dahingehend in unserer Umwelt nicht abgebaut und reichern sich in Gewässern, Böden aber auch im menschlichen Körper an. Dort sind die äußerst lange nachweisbar und können zu Gesundheitsproblemen wie Schilddrüsenerkrankungen und Fettleibigkeit, zu Leberschäden und Fruchtbarkeitsstörungen und letztendlich auch zu Krebs führen.

In der repräsentativen Deutschen Umweltstudio zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (2014-2017) waren laut dem deutschen Umweltbundesamt in allen 1000 Blutproben bereits PFAS nachweisbar und in 20 % der Proben der Gehalt schon so hoch, dass man gesundheitliche Schäden nicht mehr ausschließen konnte. Unsere klare Empfehlung ist daher das Trinkwasser mit einer PFAS Analyse zu testen - immerhin ist es das meist genutzte Lebensmittel zum Verzehr und zur Zubereitung anderer.

Weitere Informationen zur gesundheitlichen Auswirkung von PFAS finden sich u.a. bei:

Wie werden PFAS im Labor analysiert?

Durch die geringen Konzentrationen, in denen PFAS in unserer Umwelt vorhanden sind, ist eine sehr genaue und dadurch aber auch teure Messtechnik nötig. Ihre Proben werden bei uns im Labor mittels einer Flüssigkeits-Chromatographie gekoppelt mit einer doppelten Massen Spektrometrie untersucht. Auch bekannt unter dem Kürzel LC-MS/MS. Wir verwenden die aktuelle Norm DIN EN 17892:2022-09, die auch in der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben wird.

Im Detail läuft das wie folgt ab:

1) Nach Bestellung Ihrer Probe erhalten Sie von uns ein Proben-Kit mit einem passenden Gefäß und einer kurzen Anleitung. Sie entnehmen die gewünschte Wasserproben und schicken alles zurück an das Labor.

2) Je nachdem welche PFAS Wasseranalyse Sie gewählt haben, wird die Probe direkt auf dem Gerät gemessen oder vorab zusätzlich mit einer Festphasenextraktion (SPE) in der Messlösung angereichert, sodass geringere Bestimmungsgrenze in der Analytik möglich sind.

3) Sie erhalten von uns einen klar strukturierten Prüfbericht mit genauen Ergebnissen per E-Mail zugeschickt.