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für Umweltanalysen aller Art.

Mikrobiologische Trinkwasseranalysen

Nachfolgenden finden Sie unsere mikrobiologischen Trinkwasseranalysen. Hierbei kann auf die am häufigsten vorkommenden Keime im Trinkwasser untersucht werden. Selbstverständlich kann die Wasseranalyse neben Trinkwasser auch für Brunnenwasser oder Gartenwasser genutzt werden.

Brunnenwasser Analyse Kombi

Lassen Sie Ihr Brunnenwasser auf wichtige chemische und mikrobiologische Parameter untersuchen. Ein Vergleich in Bezug auf Trinkwasserverordnung informiert Sie über die Qualität. Details sehen
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Brunnenwasser Mikrobiologisch

Brunnenwasser kann für verschiedenen Zwecke eingesetzt werden, z.B. als Trinkwasser oder zum bewässern im Garten. Lassen Sie prüfen, ob es hygienisch einwandfrei ist. Details sehen
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Wasser Kombi

Kombinieren Sie einfach zwei der häufigsten Untersuchungstypen und lassen Sie ihr Wasser auf die typischen chemischen und mikrobiologischen Parameter untersuchen. Details sehen
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Wasser Legionellen

Untersuchen Sie Ihr Trinkwasser auf das Vorhandensein von Legionellen. Details sehen
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Wasser Mikrobiologie

Die grundlegende mikrobiologische Untersuchung Ihres Trinkwassers gibt Aufschluss über die Gesamtzahl (unspezifisch) aller darin vorkommenden Bakterien sowie zwei spezifischer … Details sehen
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Wasser Pseudomonas aeruginosa

Untersuchen Sie Ihr Trinkwasser auf das Vorhandensein des Bakteriums Pseudomonas Aeruginosa. Details sehen
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Mikrobiologische Wasseranalysen

Eine mikrobiologische Wasseranalyse untersucht mittels genormter mikrobiologischer Verfahren ihre Wasserprobe auf bestimmte Keime (Bakterien), die im Trinkwasser vorkommen können.

So wird zum Beispiel bei der Wasseranalyse Pseudomonas aeruginosa, auf das bezeichnete Bakterium untersucht. Bei der Wasseranalyse Legionellen wird auf verschiedene Legionalla species getestet. Neben den Wasseranalysen auf einzelne Bakterien oder Keimen bieten wir auch Kombinationspakete wie Wasseranalyse Kombi und Brunnen Kombi an, bei denen die jeweils für Trinkwasser oder Brunnenwasser relevanten Parameter abgedeckt werden.

Im Analyse-Set Wasseranalyse Mikrobiologie wird z.B. auf coliforme Bakterien und Fäkalkeime wie Escherichia coli (e.coli) untersucht, während bei der Brunnenwasser Analyse Mikrobiologie noch Enterokokken im Untersuchungspektrum enthalten sind. Bei beiden Analyse-Sets wird der Parameter "allgemeine Koloniezahl" (früher Gesamtkeimzahl) bestimmt. Hierbei handelt es sich um einen Indikator-Parameter, der die grundlegende mikrobiologische Belastung des Wassers anzeigt.

Was ist und wie entsteht eine mikrobiologische Verunreinigung?

Gerade diese eben genannten Koloniezahlen geben eine gute Orientierung, wie stark ihr Wasser "keimbelastet", also mit Bakterien verunreinigt ist. Die unterschiedlichen Temperaturen der Koloniezahl zeigen dabei die Temperatur an, bei der die Bakterien im Brutschrank bebrütet werden. Viele Keime bei 36°C deuten eher auf Bakterien hin, die sich im menschlichen Körper vermehren oder vermehrt haben, während eine hohe Keimbelastung bei 22°C eher auf Bakterien aus der Umwelt hindeutet. So lässt sich der Ursprung einer Kontamination oft einfacher nachvollziehen.

Bakterien kommen ubiquitär in der Umwelt vor und sind daher auch im Trinkwasser oder Brunnenwasser unvermeidlich. Sind die Bedingungen günstig, kann es zur Vermehrung von Keimen im Trinkwasser kommen. Dies kann verschiedenste Ursachen haben:

  • geringe Wasserentnahme, wenig Durchfluss
  • warmes Wasser - Kaltwasser sollte wirklich kalt (< 12°C) sein
  • allgemeiner Verschmutzungsgrad von Armaturen, Ventilen, Perlatoren oder ähnlichem
  • leer stehende Wohnungen (Stagnation)
  • Zusätzliche Unterschrankanlage zur Enthärtung, Filtration oder ähnlichem

Welche Keime gibt es im Trinkwasser?

Mit unseren Wasseranalysen decken wir die auch in der Trinkwasserverordnung geforderten, im Trinkwasser vorkommenden und gefährlichen Bakterien ab. Hierbei wird unterschieden in:

Legionella spec.

Kommen primär im Warmwasser vor und lösen bei der Einatmung von Aerosolen Lungenkrankheiten wie Legionellen-Pneumonie "Legionärs-Krankheit" oder das Pontiac-Fieber aus. Bei schutzbedürftigen Gruppen wie Kindern oder älteren Menschen kann die Erkrankung zum Tod führen.

Legionellen sollten daher vorzugsweise im Warmwasser in Duschräumen, Saunen oder anderen Bereichen mit großer Aerosol-Bildung untersucht werden. Seit 2011 müssen Großanlagen im Trinkwasser alle 3 Jahre gesetzlich verpflichtet untersucht werden. Die hier online zu kaufenden Analysen sind jedoch ausschließlich für Private-Eigenkontrollen zu verwenden. Sollten Sie eine akkreditierte und gesetzlich anerkannte Untersuchung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne.

coliforme Bakterien

Coliforme Bakterien dienen als allgemeiner Verschmutzungsindikator von Trinkwasser. Sie dürfen im Trinkwasser nicht vorkommen, da sonst ein gesundheitsschädlicher Einfluss nicht auszuschließen ist. Fäkalcoliforme sind weit verbreitet und stellen die häufigste Verschmutzung im Trinkwasser dar.

Pseudomonas aeruginosa

Auch bekannt als "Krankenhauskeim", ist Pseudomonas aeruginosa einer der gefährlichsten Erreger im Wasser. Pseudomonaden können Blutstrominfektionen (Sepsis), Wund- und Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen auslösen. Sehr viele Stämme von Pseudomonas aeruginosa sind von sich aus resistent gegen eine Vielzahl von Antibiotika und daher in der Wund-Behandlung oft schwierig bis unmöglich.

Zudem bildet Pseudomonas aeruginosa oft Biofilme in Leitungen oder anderweitigen feuchten Bereichen aus, die sich trotz Desinfizierung nur schwer beseitigen lassen beziehungsweise auch zügig wieder verkeimen. Pseudomonas aeruginosa kommt natürlicherweise in feuchten Gebieten in der Umwelt vor.

Enterokokken

Enterokokken sind Milchsäure Bakterien die in unterschiedlichsten Varianten in der Umwelt vorkommen. Am wichtigsten für die Trinkwasser-Hygiene sind hierbei E. faecium und E. faecalis, auch als Fäkalkeime bekannt. Enterokokken dürfen im Trinkwasser nicht vorkommen, kommen Sie dennoch vor, deutet dies auf eine Verunreinigung durch Fäkalien im Wasser hin. Gerade in Oberflächengewässern oder Brunnen können die Keime üblicherweise nachgewiesen werden. In unserer Wasseranalyse Brunnenwasser Mikrobiologisch ist dieser Parameter daher enthalten.  Ähnlich zu P. aeruginosa weisen Enterokokken vermehrt Resistenzen gegenüber Antibiotika auf.

Allgemeine Koloniezahl

Unspezifischer Indikator Parameter, der nicht zwischen den Bakterien unterscheidet. In der Trinkwasserverordnung gilt ein Grenzwert von 100 Bakterien-Kolonien pro 100 ml Wasser. Idealerweise sollte bei sauberem Trinkwasser der Wert im einstelligem Bereich liegen.

Der Ablauf - Wasseruntersuchung auf Bakterien

Bei mikrobiologischen Untersuchungen spielt Zeit & Kühlung eine wichtige Rolle. Alle unsere Untersuchungen werden daher mit Kühlelementen und isolierenden Styroporboxen zu Ihnen geschickt. Wir sind jedoch auch auf ihre Mitarbeit angewiesen:

  • verschicken Sie ihre Probe möglichst zügig, per Express nach Probenentnahme
  • kühlen Sie Warmwasser-Proben idealerweise nach der Probenahme noch mit kaltem Wasser ab
  • frieren Sie die Kühlelemente min. 12 Stunden ein.
  • achten Sie darauf, nicht mit ihren Fingern in die Gefäße zu fassen

Sobald ihre Probe im Labor angekommen ist, wird sie zügig auf Raumtemperatur gebracht, sodass alle Bakterien (Keime) langsam eingewöhnt werden. Die Proben werden dann abfiltriert und speziellen Nährmedien bebrütet. Jedes Bakterium hat hierbei eine eigene, für die Bedürfnisse angepasste Nährmedien-Platte. Nach verschiedenen Zeiten (24 bis 48 Stunden) können einige der Platten ausgewertet werden, andere wie z.B. Pseudomonas aeruginosa benötigt noch zusätzliche Schritte zum Eindeutigen Nachweis.

Wir nutzen zur Untersuchung genormte DIN ISO Verfahren der Trinkwasserordnung und unterscheiden als Labor nicht zwischen Privatproben und akkreditierten Proben des gesetzlichen geregelten Bereiches. Dies dient natürlich zu Ihrem Vorteil, Sie bekommen die gleiche Qualität. Da wir jedoch als Labor keinen Einfluss auf Ihre Probenahme haben, können diese Proben nicht gesetzlich vor Gericht oder bei Gesundheitsämtern verwendet werden und dienen allein der Eigenkontrolle.