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Asbestanalysen

Aufgrund seiner materialtechnischen Vielseitigkeit (Säure-, Hitze-, Frostbeständigkeit, dämmend und stabil) wurde Asbest in einer unglaublichen Vielzahl von Branchen und Materialien verarbeitet und über Jahre verwendet. Mit der Einstufung der Asbestfaser als Krebserregende Substanz 1970, wurde die Gefährlichkeit von Asbestfasern deutlicher in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Auch heutzutage finden sich noch sehr viele Materialien die unterschiedliche Asbest-Fasern aufweisen. Mit unserer Asbestanalyse bieten wir Ihnen die Möglichkeit verschiedene Materialen zu entnehmen und mittels Rasterelektronen-Untersuchung auf Asbest zu überprüfen.

Asbest-Test (Materialtest)

Materialuntersuchung Ihrer Probe auf Asbestfasern mittels Rasterelektronenmikroskop (REM) Details sehen
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Was ist Asbest?

Unter Asbest versteht man unterschiedliche Silikat-Minerale, die nach einer technischer Aufarbeitung zu Fasern für eine Vielzahl an technischen Anwendungen zur Verfügung steht. Vor allem die Minerale der Serpentine, Silikate mit einem wiederholendem Schichtaufbau, sind hierbei weitverbreitet. Durch die vorhandene komplexe Kristallstruktur, kommt es gerade bei den als Asbest bekannten Schichtsilikaten zum aufrollen der sonst eher flachen Schichten. Dadurch entstehen hole zylindrische Fasern, die bereits in der Antike weltweit zu Decken oder Matten gewebt wurden.

Asbest kann je nach technischer Aufarbeitung und mineralischem Hintergrund unterschiedliche Farben aufweisen (weiße, hellgraue, grünliche bis hin zu blauen Fasern sind dabei möglich). Am weitesten verbreitet in technischen Anwendungen ist vor allem das Mineral Chrysotil (Weißasbest), da es als Armierungsfaser in Asbestzement verwendet wurde.

Asbest wird als Material aus natürlichen Vorkommen weltweit in Asbest-Minen abgebaut.

Warum macht ein Asbest-Test in Innenräumen Sinn?

Asbest wurde und wird (USA) noch einer unglaublichen Vielfalt von Materialien verwendet. Vor allem die Nutzung als Wärmedämmung, Brandschutz und Verbundmaterial in Baustoffen, ist für eine Belastung in Innenräumen durch Renovierung oder Umbaumaßnahmen relevant. Da Asbest über Jahrzehnte in Verwendung war, sind daher gerade die Gebäude, die vor 1970 errichtet wurden möglicherweise mit Asbest-Materialien belastet. Material- Staubproben vor einer Renovierung einer Laboranalyse auf Asbest zu unterziehen kann, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, eine sinnvolle Investition sein.

Welche Folgen hat Asbest für die Gesundheit?

Durch das einatmen der bei mechanischer Belastung freiwerdenden Asbestfasern, kommt es in den Lunge zur Verletzung und Narbenbildung, was zu einer Versteifung der Lunge führt. Folgen hierfür sind vor allem leichte Kurzatmigkeit und abnehmende körperliche Belastbarkeit.  Rauchen verschärft die Auswirkungen noch und kann zu chronischer Bronchitis führen.

Neben der regulär durch Asbest ausgelösten Krankheit, der Asbestose, steigert sich auch das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Gerade bei Rauchern ist das Risiko an Lungenkrebs durch Asbest zu erkranken 10-fach höher als bei Nichtrauchern. Eine weitere Krebsart des Bauch- und Rippenfells wird ebenso hauptsächlich durch Asbest ausgelöst.

Wie läuft ein Asbest-Test ab?

Um eine Materialprobe zur Untersuchung zu gewinnen, sollten Sie zunächst vor allem auf Ihren eigenen Schutz achten und entsprechende Schutzausrüstung (P3 Schutzmaske, Schutzkleidung) tragen.

1) Feuchten Sie die zu beprobende Stelle oder das Material für den Asbest-Materialtest immer vor der Probenahme mit deionisiertem Wasser an.

2) Brechen oder stanzen Sie unter einer Plastiktüte ein Stück Probe aus der Material heraus, und legen es in das Proberöhrchen.

3) Befeuchten Sie im Anschluss die Stelle wieder und verschließen Sie die Öffnung mit einem Fertig-Spachtel.

Ist von einer hohen Asbest-Verwendung bei schwach gebundenem Asbest auszugehen (Spritzasbest, weiche, watteartige Materialien) so empfehlen wir aus Gründen des Eigenschutzes die Beprobung nur durch einen Fachmann durchführen zu lassen.